Ereignisse 2011/12

Schuljahr 2010/11

Nachwuchsforscher kommen dem genetischen Fingerabdruck nahe

Die zwei Biologiekurse der Q 11 hatten die besondere Möglichkeit, jeweils am 28. und 29. März einen ganzen Tag im Schülerlabor der Universität in Bayreuth wissenschaftlich zu arbeiten. Begleitet wurden sie jeweils von Frau Schöpe und Frau Greger. Im Demonstrationslabor konnten selbstständig molekularbiologische Experimente, die im Schulalltag zu kurz kommen, in Kleingruppen unter guter Anleitung von Herrn Scharfenberg, einem ehemaligen Bio-Chemie-Lehrer, durchgeführt werden.
Nach einer Einweisung in die Gerätschaften des Labors, die uns zum großen Teil neu waren, begann der Dozent der Uni Bayreuth mit einer Einführungspräsentation in die allgemeine Genetik. Die „Theorie“ war leider für uns Oberstufenschüler etwas zu lang, da diese Thematik schon zuvor ausgiebig im Unterricht behandelt wurde. Uns wurde klargemacht, dass sich der genetische Fingerabdruck nicht so schnell entnehmen lässt wie ein „normaler“ Fingerabdruck, sondern mit einem aufwändigen biologischen Laborverfahren verbunden ist. Ein kleiner Teil dieses Verfahrens war Bestandteil der Schülerversuche.
Und schon ging es los mit den Versuchen: Es wurde mit hochwertigen Pipetten, Zentrifugen und vielen Chemikalien gearbeitet u.a. haben wir selbst Agarosegele für die Elektrophorese gegossen. Wir machten in zahlreichen experimentellen Schritten die DNA einer anonymen Person sichtbar und stellten sogar unsere eigene dar.

Zwischen den Versuchen hielt Herr Scharfernberg ausführliche Vorträge über die einzelnen Untersuchungsschritte, außerdem lagen genaue Anweisungen auf Arbeitsblättern an den Tischen aus. Zum Schluss konnten wir dann unsere Ergebnisse, verschiedene Bandenmuster der DNA unter UV Licht sichtbar gemacht, auf einer Leinwand begutachten.
Obwohl es durch die vielen Präsentationen recht anstrengend wurde, war es für alle ein höchst interessanter Tag an der Uni Bayreuth, da schon allein die Arbeit im Labor etwas Einzigartiges und Neues für uns war. Zwischen den Vorträgen bzw. Untersuchungen wurden Pausen eingelegt, wo wir angehenden Abiturienten uns in der Universität umschauen konnten. Beim Mittagessen in der Mensa durften wir schon ein bisschen Studentenluft schnuppern!

Fabian Totzauer Q11
Johannes Rösch

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Was blüht denn da?

Die Klasse 6b kennt sich nun mit unseren heimischen Pflanzenfamilien aus. In Zusammenarbeit mit dem Fach Informatik haben sie jeweils Präsentationen zu den 6 wichtigsten Pflanzenfamilien mit ihren Besonderheiten erstellt.

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AG Schulgarten am OHG

Die Arbeit im Schulgarten ist geprägt von Wetter und Jahreszeit. Etwa 15 Kinder pflegen Beete, die sie sich selbst ausgesucht und gestaltet haben.
Im Herbst, wenn das Schuljahr anfängt, geht das Gartenjahr zu Ende. Wir beginnen unsere Gartenarbeit deshalb damit aufzuräumen, den Boden zu verbessern und die Beete winterfest zu machen. Jetzt können die Frühlingszwiebeln, wie Krokusse, Tulpen und Narzissen gesetzt werden.
Wenn das Wetter schlechter wird, bereiten wir uns auf das nächste Gartenjahr vor. Dazu stellen wir verschiedene Pflanzlisten zusammen und diskutieren ihre Eigenschaften, Standortbedürfnisse sowie die Einsatzmöglichkeiten in unserem Beet. Dann legen wir einen maßstabsgerechten Plan unseres Beetes an, um festzustellen welche unserer Wünsche erfüllbar sind. Letztes Jahr half uns dabei eine Landschaftsarchitektin, die uns auch über ihr Aufgabengebiet und die Gartengestaltung im Allgemeinen aufklärte.
Nach der Winterpause gehen wir gleich daran, diese Wünsche umzusetzen. Die Beete werden vom Winterunrat befreit. Außerdem versuchen wir den Boden mit Hilfe von Kompost und Kalk zu verbessern. Dieses Jahr begrüßten uns gleich die ersten Frühlingsblüher (Krokusse und Schneeglöckchen).
Dank des schönen Frühlings konnten wir schon bald die ersten Samen einbringen. Außerdem haben wir Pflanzen selbst vorgezogen, um sie später einzusetzen. Einige Pflanzen erwarben wir bei der Gärtnerei Gramsch, bei der wir uns über das Sortiment einer Gärtnerei und die Verwendung der Pflanzen informieren konnten. Uns interessierten dabei vor allem Zier- und Nutzpflanzen, auf deren Ernte wir schon gespannt warten. Wir hoffen in diesem Jahr auf gute Erträge, die wir noch vor den Ferien mit einem kleinen Fest genießen wollen.
Die Fortschritte im Gartenjahr und unsere Entdeckungen in der Natur halten wir in unserem Gartentagebuch fest. Um unsere Umgebung und die vorkommenden Pflanzen noch besser kennenzulernen, sind wir dabei, ein Herbarium anzulegen.

 

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