Dabei sein ist alles

Am Dienstag, den 17. Februar 2009, begleitete mich meine Deutschlehrerin, Frau Zölch, zum Vorlesewettbewerb im Landkreis Wunsiedel, der in diesem Jahr bereits zum 50. Mal bundesweit stattfand.

Dieser begann um 9.00 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Wunsiedel.
An diesem Wettbewerb nahmen die Schulsieger aus drei Gymnasien, drei Realschulen, drei Hauptschulen und einer Förderschule teil. Zu Beginn lauschten alle voll gespannter Erwartung der Orff-Gruppe der Grundschule Wunsiedel.
Anschließend begrüßten der Landrat, die dritte Bürgermeisterin Wunsiedels, der Schulrat, Herr Geißel, und die Lesebeauftragten der Schulen, Frau Heinzmann und Frau Renner, die Teilnehmer.

Nach der Juryvorstellung waren endlich wir Kinder an der Reihe. Auf der Bühne lagen bequeme Sitzkissen, auf denen wir es uns gemütlich machen durften. Nun trug jeder Schüler seinen vorbereiteten Text vor. Nachdem die Reihenfolge ausgelost worden war, lasen die Schulsieger circa drei Minuten aus spannenden, lustigen oder traurigen Büchern vor. Ich kam dabei als Letzte an die Reihe.

Im Anschluss an die erste Leserunde erzählten uns Frau Renner und Frau Heinzmann allerlei Wissenswertes über die bekannte Autorin Astrid Lindgren. Nun mussten wir aus dem Buch „Michel aus Lönneberga“ vorlesen. Als auch diese Herausforderung gemeistert war, zog sich die Jury zur Beratung zurück.

Nach einer viertelstündigen Pause wurden die Sieger bekannt gegeben: Sieger in der Gruppe A (Volksschulen) wurde Max Ponader von der Kösseine – Schule Tröstau/Nagel. Den ersten Platz in der Gruppe B (Gymnasien, Realschulen) holte sich Annemarie Ziems vom Walter-Gropius-Gymnasium Selb. Der Sieg in der Gruppe C (Förderschule) ging an Eileen Beck von der Förderschule Selb. Die Sieger werden in Bayreuth beim Landesentscheid vorlesen.

Zum Schluss erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde und das Buch „Tote Maus für Papas Leben“ von Marjolijn Hof.

Ich freute mich, das Otto-Hahn-Gymnasium an diesem Tag vertreten zu dürfen. Nach diesem erlebnisreichen Tag dachte ich mir: „DABEI SEIN IST ALLES!“

Pauline Arzberger, 6a

 

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