Covenant Players in Jahrgangsstufe 6

Am Freitag, dem 2. Dezember 2011, besuchte die Schauspieltruppe „Covenant Players“ die einzelnen Klassen der Jahrgangsstufe 6. Katy (25) und Susi (23), beide aus den USA, sowie der gebürtige Schwede Morten (22) bereiteten uns mit Spaß und viel Fantasie schöne 50 Minuten. Sie spielten nicht für uns, sondern mit uns Theater in englischer Sprache. Die internationale Gruppe lehrte uns unter anderem durch ihre interaktiven Stücke, dass man anderen Leuten helfen muss, egal ob man als „Banker“ oder „Supermodel“ unter Zeitdruck steht. Oft sollten wir den Schauspielern englische Wörter ins Deutsche übersetzen. Am Schluss durften wir ihnen noch Fragen stellen.

Theresa Schinner und Hanna Purucker, Klasse 6a

Studienfahrt 2011 der Q12 nach London – 01.-08.10.2011

In der Nacht von Samstag auf Sonntag trafen sich alle Londonfahrer bestens gelaunt und mit viel Gepäck gegen Mitternacht in der Schulstraße. Nachdem alles sicher im Bus verstaut war und wir uns verabschiedet hatten, machten wir uns mit unseren vier Lehrern OStRin Linder, StRin Roppelt, StR Knappe und StR Nagengast auf den Weg, um eine Woche in London zu verbringen. Zuerst mussten wir allerdings den Eurotunnel passieren, der nicht jedem wirklich geheuer war. Gegen Nachmittag kamen wir in unserer Herberge an, und nach der Zimmerverteilung machten wir uns auch schon gruppenweise aus dem Staub, um bestens ausgerüstet mit Stadtplan, U-Bahn-Ticket und dazugehörigem U-Bahn-Plan die Umgebung zu erkunden. Erschöpft, aber voller Vorfreude auf die kommenden Tage fielen wir am Abend ins unsere Betten.
Der nächste Tag begann mit einer sehr interessanten Stadtrundfahrt, die etwa drei Stunden dauerte und bei der wir viele Sehenswürdigkeiten gezeigt bekamen und auch Pausen zum Fotografieren einlegten. Am Nachmittag stand ein Besuch der National Gallery auf dem Programm, in der wir unzählige Gemälde bewundern konnten und sogar auch das ein oder andere uns aus dem Kunstunterricht bekannte entdeckten. Der Montag hatte für uns auch Freizeit parat. Vormittags besuchten wir das British Museum, wo viele antike Statuen und ausgegrabene Fundstücke ausgestellt sind, und danach teilten wir uns wieder in Gruppen auf und erkundeten den Kern Londons. Besonders erfreute unser Herz die Entdeckung des Kaufhauses „Primark“, das viele Kleidungsstücke zu kleinen Preisen anbot. So blieben an anderen Tagen wiederholte Besuche dorthin nicht aus, und der Großteil brachte mindestens eine Tüte dieser Marke mit nach Hause.
Am Folgetag unternahmen wir einen Tagesausflug nach Stonehenge. Bei leichtem Nieselwetter betrachteten wir den berühmten Steinkreis und stellten fest, dass er uns auf Fotos immer größer erschien. Nichtsdestotrotz wurden viele Erinnerungsfotos geschossen, ehe wir in die Kleinstadt Salisbury aufbrachen. Dort hatten wir genug Zeit, um uns die schöne und alte Stadt anzusehen, und wir bekamen eine interessante Führung durch die Salisbury Cathedral.

Am Mittwoch trotzten wir dem kalten Wetter und erkundeten den Tower of London, wo es viel zu entdecken gab. Nachmittags wandelten wir auf Shakespeares Spuren, indem wir die Nachbildung des Globe Theatres besuchten und dort eine sehr kurzweilige, aber lustige Führung erhielten. Das Highlight des Tages war die Fahrt im London Eye am Abend. Aus der Luft konnte man das hell erleuchtete London wunderbar betrachten und auch fotografieren. Da vergaß so manch einer sogar seine anfängliche Höhenangst.

Das London Eye

Der Blick aus dem London Eye

Nachdem wir in den zurückliegenden Tagen schon viel von der modernen Großstadt gesehen hatten, sollten wir sie Donnerstagvormittag einmal anders kennen lernen. Zwei Stunden lang erkundeten wir mit zwei Fremdenführern die historischen Teile Londons und erfuhren dabei viel an interessanter Geschichte. Am Nachmittag stand die Erkundung des Gebiets um Regent Street, Carnaby Street, Oxford Street und Bond Street an, woran sich ein Spaziergang durch das nächtliche London anschloss.
Freitagfrüh um zehn Uhr checkten wir planmäßig aus, verluden unser Gepäck, stopften unsere beim Shopping erworbenen Tüten in sämtliche Freiräume und machten uns nach einer sehr schönen Woche auf den Heimweg. Da wir Gott sei Dank auch die zweite Tunneldurchfahrt gut hinter uns brachten, kamen wir nachts gegen drei Uhr wieder heil in Marktredwitz an.
Nach einem nächtlichen Feueralarm, der sich allerdings als Fehlalarm herausstellte, drei achtzehnten Geburtstagen, die wir alle gebührend feierten, und sooo vielen Eindrücken waren doch alle froh, wieder zuhause zu sein. Wir möchten uns nochmals bei unseren vier Lehrern bedanken, die uns so eine schöne Studienfahrt ermöglicht haben und uns dabei auch noch einige Freiheiten ließen.

Laura Pfeiffer und Marina Lange, Q12

 

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