In die Tiefe des Variszischen Gebirges

Die Fachschaft Geografie besucht die KTB Windischeschenbach

Mit der größten Landbohranlage der Welt wurde bei Windischeschenbach nördlich von Weiden die Kontaktzone zweier großer Kontinentalschollen erbohrt. Die Hauptbohrung fand dabei vom 6. Oktober 1990 bis zum 12. Oktober 1994 statt und erreichte eine Tiefe von 9101 m. Seitdem wurde die Bohranlage zum Geozentrum umgebaut, das über die Tiefbohrung und ihre Geschichte informiert. (genauere Informationen finden sich unter www.geozentrum-ktb.de)

Die KTB stellt sich heute als Forschungsdenkmal dar. Die Bohrung selbst kann als Erfolg bezeichnet werden; zahlreiche Publikationen legen davon Zeugnis ab.
Privatpersonen ganauso wie Schulklassen können sich heute im Museum der KTB über die geologische Situation vor Ort informieren und erhalten darüber hinaus didaktisch hervorragend aufbereitete Basisinformationen über u.a. die Entstehung der Erde, Erdbeben und den Vulkanismus.
Darüber hinaus ist es möglich, im Geo-Labor verschiedene Bereiche der Geologie näher unter die Lupe zu nehmen.

Abb. 1: Die Fachschaft Geographie sowie OStDin Nickl während der Führung

Abb. 2: Ausführungen durch Dr. Holzförster

Abb. 3: Erklärungen anhand der sogenannten Potsdamer Kartoffel

Abb. 4: Die Tiefbohrung im Modell

 

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