Zentrales Anliegen des Lateinlehrplans ist nicht der Nachweis, dass die Lehrkraft bestimmte Inhalte behandelt hat, sondern dass die Schüler durch den Unterricht nachweisbar bestimmte Fähigkeiten entwickelt haben.
Das Ziel des Lernens ist ein Können und das selbstständige Anwenden des gelernten Stoffes. Kompetenzen beschreiben Fähigkeiten. Die Orientierung des Unterrichts an den wesentlichen fachlichen und überfachlichen Zielen hilft, notwendige Schwerpunkte zu setzen.
Das Lernen im Lateinunterricht findet wie bisher in den drei Bereichen Sprache, Text und Antike Kultur statt.
Ab der Lektürephase (Jahrgangsstufe 9) tritt der Bereich Themen und Autoren hinzu.
Ihnen sind die vier Kompetenzbereiche Sprachbeherrschung, Sprachreflexion, Textreflexion und Kulturwissen zugeordnet:

Textreflexion:
Texterfassung und
Textdurchdringung

Sprachbeherrschung:
Wortschatz/Semantik
Muttersprache
Formenlehre
Satzlehre

Sprachreflexion:
Wort-/Sachfeldbestimmung
Wortbildung
Terminologie

Kulturwissen:
Antike Kultur und ihr Fortwirken

Das nach Jahrgangsstufen geordnete Grundwissen finden Sie zusammen mit grundwissens- und kompetenzorientierten Musteraufgaben unter dem Punkt "Grundwissen nach Jahrgangsstufen mit Musteraufgaben" (für eine Einsichtnahme in den Lehrplan der jeweiligen Jahrgangsstufen beachten Sie bitte die angegebenen Seiten des ISB: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung)

 

sitemap | © in 2012 Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz