Nachdem die Schüler schon im Lateinunterricht, aber auch im Fach Geschichte, mit der Zeit der Römer vertraut gemacht worden waren und vieles über den Alltag im Römischen Reich gelernt hatten, wollte man sich nun auf die Spurensuche nach den Römern in unserer näheren Heimat machen.
Dazu war Regensburg als ehemalige Grenz- und Garnisonstadt „Castra Regina“ bestens geeignet.
Vor Ort konnten die Schüler in einer thematischen Stadtführung die Größe des Römerlagers erahnen und steinerne Zeugnisse dieser Zeit – wie die Überreste des Lagertores, der „Porta Praetoria“ sehen und „be-greifen“. In anschaulicher Weise führten die Stadtführerinnen das Leben und Arbeiten in einem Legionslager vor Augen.
Beim anschließenden Besuch der Römerabteilung des Historischen Museums in Regensburg wurden durch viele Ausstellungsstücke das Bild des Lebens in Castra Regina vervollständigt.
Große Themenblöcke waren dabei die Technik des Lagerbaus, die Ausrüstung eines Legionärs, aber auch praktische Dinge des alltäglichen Lebens wie Wohnung, Mahlzeiten, Versorgung, Münzwesen, Freizeitgestaltung und Religion.
Allen Schülern machte vor allem die praktische Erprobung antiker Kinderspiele und eine „römische Modenschau“ viel Spaß.
Bei der Fahrt mit dem Zug kam auch die fröhliche Gemeinschaft mit Freunden und Klassenkameraden nicht zu kurz.
Sicher konnte dieser Ausflug deutlich machen, dass Latein mehr ist als Vokabeln pauken und Grammatik lernen, nämlich ein erfahrbarer Teil unserer Kultur und Geschichte.