Auch in diesem Jahr kann das Otto-Hahn-Gymnasium wieder Spitzenleistungen im internationalen Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ vorweisen. Bei diesem Wettbewerb geht es in erster Linie darum, Freude an der Mathematik zu wecken. So fordern die Aufgaben, die in 75 Minuten zu bearbeiten sind, eher Kreativität und logisches Denken als starres Unterrichtswissen.
Obwohl durch das Ende des neunjährigen Gymnasiums ein kompletter Jahrgang wegfiel, war mit 213 Schülerinnen und Schülern die Teilnehmerzahl erneut höher als im Vorjahr. Das beste Ergebnis der Schule hatte Florian Fischer (9d), der mit 96,5 Punkten zu den besten 25 von mehr als 54.000 Teilnehmern seiner Jahrgangsstufe gehört.
Schulleiterin Gertraud Nickl und Studienrat Peter Weyer gratulierten den jeweils besten Teilnehmern der teilnehmenden Jahrgangsstufen: Jakob Hartmann (5c), Robin Dressel (5e), Sebastian Strahl (6b), Felix Zimmermann (6e), Manuel Dziumbla (7b), Johannes Schmiedel (7b), Florian Fischer (9d), Maximilian Müssel (9d), Julia Schmiedel (10b), Alexander Leipold (10c), Chiara Bauer (Q11), Jan Werner (Q11)
Schulleiterin Gertraud Nickl betonte bei der Preisverteilung, dass Mathematik Freude bereiten könne, auch wenn es sonst fälschlicherweise oft als „schwer“ oder gar „langweilig“ betitelt werde. Besonders hoben die Schulleiterin und der betreuende Lehrer Peter Weyer die Leistung von Anne Rothe (Klasse 6c) hervor, die 106,25 von maximal 120 Punkten erreicht hatte. Sie ist damit Schulbeste. Auch Tessa Schulz aus der Klasse 6c landete mit 103,75 von 120 Punkten einen bemerkenswerten Erfolg. Bei den Jungen hatte Christian Strahl (Klasse 7a) mit 130 von maximal 150 Punkten die Nase vorn, gefolgt von Johannes Schmiedel, der 98,75 von maximal 120 Punkten vorweisen konnte. Außerdem wurden geehrt: Sebastian Strahl (5d), Kim Dreßel (5e), Sophie Schödel (6c), Kristin Hecht(7b),Thomas Werner (8e),Max Hecht (9c), Tobias Seitz (9c), Rouven Karp (10b), Chiara Bauer (10c), Marco Fürst (11M3),Christian Kastner (11M3), Theresa Ernstberger (12M) und Benedikt Geiger (12M).
Oberstudiendirektorin Gertraud Nickl gratulierte zusammen mit der betreuenden Lehrerin, Studienrätin Kathrin Schultz, den erfolgreichen Teilnehmern der FüMo: Sebastian Strahl (5d), Johannes Schmiedel (6b), Christian Strahl (7a) und Katja Winterholler (5d).
Studienrätin Simone Hofreuter begleitete die beiden OHG-Preisträger der diesjährigen FüMO zur Preisverleihung an die Universität Bayreuth. Christian Strahl (7a) errang einen 1. Preis, sein Bruder Sebastian (5d) einen 2. Preis.
Wie immer am dritten Donnerstag im März war auch heuer wieder Känguru-Tag. Immerhin 209 unserer Schülerinnen und Schüler stellten sich freiwillig einem 75 Minuten langen Mathematikwettbewerb.
Jetzt müssen alle etliche Wochen auf die Auswertung, Preise und Urkunden warten. Wer möchte, kann sich derweil über Aufgaben und Lösungen auf der Wettbewerbshomepage informieren.
Die Wanderausstellung "Mathematik zum Anfassen" des Mathematikum Gießen hat zum Ziel, die ungeliebte und abstrakte Mathematik durch spielerisches Ausprobieren und Knobeln im wahrsten Sinne des Wortes be-greifbar zu machen.
Zwei Mathematikkurse der Q11 fuhren - unterstützt von Schülern des Leistungskurses 12 und des Pluskurses "Projekt Andromeda" - an die Fachhochschule Hof, die sich die Wanderausstellung für zwei Wochen ins Haus geholt hatte.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Spaß am Bauen einer Leonardo-Brücke, dem Tüfteln am Knobeltisch, dem Erzeugen von Ganzkörperseifenblasen und vielen anderen Experimenten. Besonders Wißbegierige brachten dann auch mal die bereitstehenden Betreuer mit Fachfragen in Schwitzen.
Homepage des Mathematikum Gießen
Am 28.11.09 machten wir uns auf den Weg an die Uni Bayreuth. Nach einigen Orientierungsschwierigkeiten fanden wir auch tatsächlich den richtigen Hörsaal, wo wir schon erwartet wurden. Nach einem kurzen Überblick über die ca. 20 anderen Teilnehmer begann Dr. Neidhardt mit seinen Ausführungen zum Thema endliche und unendliche Zahlenfolgen und Zahlenreihen. Nachdem er uns das Thema mit einigen Beispielen (Fibonacci-Folge, Wettlauf Schildkröte und Achilles) veranschaulicht hatte, durften wir endlich selbst loslegen und einen allgemeinen Term zu einem Beispiel einer Quadratschachtelung aufstellen. Nachdem diese Aufgabe bewältigt war, machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen, das uns freundlicherweise von der Uni gesponsert wurde. Anschließend folgte ein Vortrag von Prof. Dr. P. Jahnke über Primzahlen und ihre Verwendung in der Kryptographie (Verschlüsselungstechnik). Neben dem Einblick in die Verschlüsselungstechnik in Computern, Handys, Kreditkarten, etc. faszinierte uns vor allem die moderne Technik, mit der man die Tafeln im Hörsaal verstellen konnte. Zusammenfassend können wir sagen, dass es ein lustiger und lehrreicher Tag an der Uni in Bayreuth war.
geschrieben von: Chiara Bauer, Tobias Wirtz, Petra Stöckert, Anna Barthel