Sicherheit im Bahnverkehr

Oberkommissar Dieter Pfitzner von der Bundespolizeiinspektion Selb referierte vor Schülerinnen und Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums über dem richtigen Umgang im Bahnverkehr.

Zur Aufklärung über den ordnungsgemäßen Umgang im Bahnverkehr kam Polizeioberkommissar Dieter Pfitzner von der Bundespolizeiinspektion Selb ins Otto-Hahn-Gymnasium, um vor den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 – 12 entsprechende Ausführungen zu machen. Als Aufhänger für seine Darlegungen nahm der Referent den tödlichen Unfall eines15-jährigen Mädchens am Bahnübergang Neuhof/Hessen im Februar dieses Jahres. Jährlich entstehen in Deutschland 50 Millionen Euro Sachkosten wegen Vandalismus in Zügen. Vandalismus und Sachbeschädigung seien keine Kavaliersdelikte, so Oberkommissar Pfitzner. Alkohol und Drogen verstärkten dies noch. Insgesamt könne ein fehlender Respekt vor fremdem Eigentum beobachtet werden.
Ausführlich beschäftigte sich der Polizeibeamte mit den Folgen. Neben Geldstrafen können in vielen Fällen auch Freiheitsstrafen ausgesprochen werden. Wenn jemand vorbestraft sei, habe er später keinerlei Aussicht, im öffentlichen Dienst beschäftigt zu werden. Vielfältig seien auch die Folgen von Straftaten. Sie reichen von Erziehungsmaßregeln, Zuchtmitteln (Freizeitarrest, Kurz- oder Dauerarrest, Jugendarrest) bis zur Jugendstrafe (6 Monate bis 10 Jahre).Ordnungswidrigkeiten können schon ab 14 Jahren geahndet werden. Sie reichen von Verwarngeldern von 15 – 30 Euro oder sogar Bußgeld bis zu 5000 Euro.
Die einzelnen Schritte seiner Darlegungen untermauerte Oberkommissar Pfitzner durch anschauliche Beispiele, die teilweise auf eigene Erfahrung in der Ausübung seines Berufes beruhten. Im Detail erläuterte er den Ablauf und die Folgen von randalierenden Fußballfans in der Eisenbahn. Bereitwillig wurden auch Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet.

 

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