Marktredwitzer Delegation an Prager Privatgymnasium

Die deutsche Delegation besucht, begleitet von tschechischen Schülern und Lehrern, die Prager Burg.

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“ Die Worte des römischen Kirchenlehrers Augustinus Aurelius sind auch Motivation für Schüleraustauschprogramme und Kontakte zu Schulen im europäischen Ausland. Seit 2006 besteht zwischen dem Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz und dem Gymnázium Stodůlky in Prag ein Schüleraustausch.
Die Initiative dazu ging im Herbst 2006 von OStR Gasse vom OHG und Herrn Lanik, einem Schülervater aus Prag mit beruflichen Kontakten ins Fichtelgebirge, aus. Beide Herren verabredeten sich mit Vertretern der entsprechenden Schulen in Karlsbad und beschlossen schon wenige Monate später eine erste Reise deutscher Jugendlicher nach Prag. Seitdem sind vielfältige Projekte zwischen beiden Schulen in Angriff genommen wurden, z.B. der gemeinsame Bau einer Weihnachtskrippe mit Unterstützung des Egerland-Kulturhauses oder Fahrten nach Regensburg oder Nürnberg mit speziellen Schwerpunkten, wie z.B. die mittelalterliche Stadt oder Römer in Bayern. Diese Zusammenarbeit verlief stets komplikationslos und zur Freude aller Beteiligten. Neue Projekte sollen folgen. Dies wurde im Zuge einer Einladung durch Frau Rektorin Mgr. Renáta Zajičková zum 5-jährigen Schuljubiläum nach Prag an Christi Himmelfahrt nochmals bekräftigt. Dieser Einladung folgten Frau OStDin Gertraud Nickl, StR Markus Hartung, StR Andreas Krauß, StR Florian Küfner, StR Gregor Nagengast, StRin Mary Möller und StRin Anja Wöhrl sowie vier Schülerinnen, die Stücke aus dem erfolgreichen OHG-Musical „Grenzgeflüster“ im Rahmen einer Abendveranstaltung präsentierten. Auch Frau Dr. Seelbinder nahm die Einladung in die tschechische Hauptstadt an und brillierte mit einem Grußwort u.a. auch in tschechischer Sprache. Darüber hinaus zeigte das Gymnázium Stodůlky während des Festakts die Bandbreite des Fächerkanons an der eigenen Schule mit besonderem Schwerpunkt auf modernen Fremdsprachen. Französische und englische Texte und auch Goethes „Heidenröslein“ wurden vorgetragen, neben Musik- und Tanzeinlagen.
Der folgende Tag wurde genutzt, um konkrete neue Ideen zwischen den deutschen und tschechischen Lehrkräften zu besprechen, u.a. eine Internet-Partnerschaft. Beide Seiten sehen der erweiterten Zusammenarbeit mit Spannung entgegen und hoffen auf eine erfolgreiche Fortführung.
Mary Möller

 

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