Beim Europäischen Wettbewerb waren einige Gymnasiastinnen erfolgreich, besonders Tamara Wegmann (Fünfte von links). Schulleiterin Gertraud Nickl (links) und die Lehrer Fred Buchka (hinten) und Maria Sertl (rechts) gratulierten.
Eine sichere Bank scheint für das Otto- Hahn-Gymnasium Marktredwitz der Europäische Wettbewerb zu sein. Auch in diesem Jahr - es ist der 57. Wettbewerb gewesen - konnte man zahlreiche Landes- und Bundessiege verzeichnen. Teilgenommen hatten Schülerinnen und Schüler der Unterstufe im Fach Kunst. Betreut wurden sie von Oberstudienrat Fred Buchka und Studienrätin Maria Sertl.
Leitgedanke war diesmal, zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung aufzurufen. Das Thema lautete: "Wenn jeder gibt, was er hat, dann werden alle satt" - ein Traum? Als Ergänzung wurde formuliert: "In Europa gibt es Lebensmittel im Überfluss. Und doch haben nicht alle Menschen stets das, was sie zum Leben brauchen. Wie wäre es, wenn ein Traum wahr würde und Menschen aus ganz Europa an einer großen Festtafel zusammenkämen, um typische Waren, die bei ihnen zu Hause erzeugt werden, miteinander zu teilen?"
Auf Grund der eingereichten Arbeiten erhielt Tamara Wegmann (Klasse 6 a) einen Bundespreis (Buch), Vanessa Hoffmann (6 a) eine Anerkennungs-Urkunde)der Bundes-Jury. Landes-Urkunden konnten ausgehändigt werden an Anna Grünler, Annika Schneider, Viktoria Andres, Lena Bock, Constantin Schurig, Sophia Freundl, Isabelle Quol und Leonie von Glass.
Bei der Preisverteilung betonte Schulleiterin Gertraud Nickl, wie wichtig es sei, den europäischen Gedanken und die europäische Einigung hochzuhalten und zu fördern. Das Otto-Hahn-Gymnasium pflege mit verschiedenen Maßnahmen diesen Auftrag. Schüleraustausch mit La Mure, Bassano und Prag machten dies deutlich. Aber auch in verschiedenen Unterrichtsfächern müsse dies deutlich werden. Alfons Prechtl
FRANKENPOST 17.05.2010