Lesen soll gefördert werden. Mit einem Bücherzimmer leistet das Otto-Hahn-Gymnasium einen Beitrag. Oberstudiendirektorin Gertraud Nickl und die Beauftragte für Leseförderung Studienrätin Cornelia Dietz freuen sich, dass das Bücherzimmer guten Anklang findet.
Lesefreude der Kinder zu wecken und langfristig die Lesekompetenz zu steigern, haben Oberstudiendirektorin Gertraud Nickl und Studienrätin Cornelia Dietz vom Otto-Hahn-Gymnasium in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Budow ein Bücherzimmer in der Schule eingerichtet, in dem den Schülerinnen und Schülern eine große Anzahl altersgemäßer Literatur präsentiert und somit die Möglichkeit gegeben wird, in das eine oder andere Buch hinein zu schmöckern. Auch interessierten Eltern wurde Gelegenheit gegeben, sollen sie doch mithelfen, die Lesefreudigkeit ihrer Kindern zu steigern.
Alle Klassen der Unterstufe besuchen das Lesezimmer. Fast alle Besucher äußern sich äußerst positiv und meinen, dass dies eine gute Gelegenheit sei, den Schulalltag für kurze Zeit zu vergessen und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Andere sind überrascht, als sie sehen, wie viele Bücher in den unterschiedlichsten Sparten zur Auswahl stehen. Neben spannenden Abenteuerromanen, Jungmädchenbüchern und Fantasie-Geschichten stehen vor allem auch die vielen Sachbücher bei den Jugendlichen hoch im Kurs und werden eifrig auf den persönlichen Wunschzetteln notiert, von denen sie hoffen, dass die Eltern ihn finanzielle erfüllen können. Beate Fischer, die Vertreterin der Buchhandlung Budow steht nicht nur den Lehrern und Schülern bei der Auswahl verschiedener Lektüren kompetent beratend zur Seite, sondern gibt auch den Eltern Tipps für ein gelungenes Buchgeschenk, das dann garantiert seinen neugierigen Leser finden wird.
Die Schulleitung und das gesamte Lehrerkollegium bemühen sich schon seit einigen Jahren verstärkt darum, den Schülerinnen und Schülern durch verschiedene Aktionen die Lust am Lesen nahe zu bringen. Auch Autorenlesungen gehören dazu. Bei Jungen im Altern von 12 bis 14 Jahren sei dies nicht gerade einfach, wie die Beauftragte für Leseförderung Studienrätin Cornelia Dietz erklärt. Man versuche das Konzept des Kultusministeriums „Mehr lesen – mehr verstehen!“ fächerübergreifend umzusetzen und in Kooperation mit den Eltern, dem Förderverein und örtlichen Institutionen wie der Stadtbücherei oder den Buchhandlungen das Interesse am Lesen zu wecken und wach zu halten, ergänzte Schulleiterin Oberstudiendirektorin Gertraud Nickl. Damit unterstütze man auch die Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und trage dazu bei, grundlegende Kompetenzen, wie den souveränen Umgang mit Texten, zu erwerben und auszubauen.
Alfons Prechtl