Dr. Jens Meyer
Das Otto-Hahn-Gymnasium freut sich immer, wenn frühere Schüler in erfolgreichen beruflichen Positionen begrüßt werden können. So stattete Dr. Jens Meier der Schule einen Besuch ab, um Schülern der zehnten Klassen sowie den Leistungskursen in Mathematik und katholische Religionslehre sein neues Betätigungsfeld vorzustellen.
Oberstudiendirektorin Gertraud Nickl und Mathematiklehrer Siegfried Bleier, auf dessen Bemühungen hin der Besuch zustande kam, begrüßten den Gast.
Dr. Jens Meier, der von 1985 bis 1990 Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums war, ist jetzt als Oberarzt an der Uniklinik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main tätig. Auf dem weiten Feld der Anästhesie ist er nicht nur in der Praxis tätig, sondern auch in der Forschung, was ihm schon viele renommierte Preise eingebracht habe.
Der Referent gab Einblick in seinen schulischen und Ausbildungs-Werdegang, der immerhin 26 Jahre umfasst und den er mit der Promotion an der Ludwig-Maximilian-Universität München abgeschlossen habe. Latein, Englisch und die Naturwissenschaften seien für ihn und seinen Beruf von großer Bedeutung.
Der Oberarzt bezeichnete den personellen und maschinellen Aufwand heute als enorm. Trotzdem gebe es immer wieder ungelöste Fragen, wie beispielsweise bei der Organspende und Selbstbestimmung. Die Selbstbestimmung sei in Deutschland ein sehr hohes Gut, wie dies auch in der jüngsten Gestaltung der Patientenverfügungen zum Ausdruck komme. Aus seiner wissenschaftlichen Arbeit berichtete Dr. Jens Meier, dass er durch die Anwendung von Methoden aus der Chaos-Physik Herzprobleme früher erkennen könne, als dies mit den klassischen Methoden der Fall sei. Alfons Prechtl
FRANKENPOST 18.02.2010