Einen exzellenten Eindruck hinterließen die Interpreten bei den zwei Konzertabenden des Otto-Hahn-Gymnasiums. Im Bild: ein Teil der Instrumentalisten der sechsten Jahrgangsstufe, ausgiebig fotografiert von den Angehörigen.
Die Konzertabende des musischen Zweigs am OHG stehen auf einem hohen Niveau. Die Palette reicht von Barock bis zur Avantgarde.
Auf einem hohen musikalischen Niveau standen die Vorträge bei den zwei Konzertabenden des Otto-Hahn-Gymnasiums. Man merkte ganz deutlich, dass der musische Zweig an Masse, aber vor allem an Klasse enorm wächst und sowohl für die Instrumentalensembles als auch für die Chöre des OHG überaus erfrischend und befruchtend wirkt. Die Palette der interessanten Tondichtungen, die Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe darboten, reichte von Barock bis Avantgarde.
Die drei hauptamtlichen Musiklehrer Werner Stehbach, Andreas Krauß und Marina Wildenauer (auch Lehrkraft für Querflöte) sowie die OHG-Instrumentallehrer Vaclav Eichler (Oboe, Saxophon, Fagott), Albert Hubert (Violine), Roxana Hradská (Violine, Violoncello), Stefanie Marschner (Klarinette), Zafar Nabiev (Trompete, Tenorhorn), Jutta Schmid (Klavier), Eike Stanek (Violine) und Harald Weigel (Klavier, Kontrabass) konnten die jungen Interpreten vollends motivieren und zu Höchstleistungen anspornen. Auch die externen Instrumentallehrer hatten ihre Shüler auf dem Klavier und an der Gitarre hervorragend vorbereitet.
Mit Klavier, Violine, Cello, Kontrabass, Querflöte, Klarinette, Oboe, Fagott, Saxophon, Trompete und Tenorhorn überzeugten die engagierten Künstler auf ihren Instrumenten. Man merkte ganz deutlich, dass die Instrumentalisten sehr fleißig übten und intensiv auf die Veranstaltung vorbereitet wurden. Gerade für viele Fünftklässler war dies der erste öffentliche Auftritt, da sie erst in diesem Schuljahr mit ihrem Instrument begonnen hatten.
Immer mehr wird an der Schule auch das Ensemblespiel gefördert. Die besondere Anforderung meisterten die Schüler mit Bravour. Neben den vielfältigen Bläsergruppen glänzten auch die Klavierspieler mit ihren vierhändigen Vorträgen. Auch das schwierige Feld der Korrepetition einer Solosängerin oder eines Instruments mit dem Klavier wird von den Schülern erlernt und wurde an diesen Abenden hervorragend präsentiert.
Eine besondere Note verlieh den Konzerten das Ensemble mit Cajón, Querflöte, Fagott, Klavier und Gesang. Die Streicher zeigten am Kontrabass nicht nur im klassischen Bereich Virtuosität, sondern überzeugten auch mit einem modernen Boogie-Woogie. Alle Interpreten gaben für das OHG eine exzellente Visitenkarte ab.
Aufgrund der hervorragenden Resonanz der Schulkonzerte und des Unterrichts haben sich für den musischen Zweig auch für das neue Schuljahr musikalisch begabte Kinder angemeldet. Der musische Zweig wächst weiter und bedeutet auch für viele Eltern eine finanzielle Erleichterung, da der OHG-interne Instrumentalunterricht vom Bayerischen Staat finanziert wird. mw
FRANKENPOST 15.07.2011