Der Brunnen im Pfarrhof als Filmstar

Geschafft: Das Team des Otto-Hahn-Gymnasiums gewann den Wettbewerb der evangelischen Kirche zum Thema "Brunnen im Pfarrhof" und bekam 500 Euro dafür. Im Bild (von links) Pfarrer Christoph Schmidt, Johannes Rösch, Florian Zeitner, Nina Sandner und Lehrer Sebastian Macht. Foto: Meier

An einem Wettbewerb der evangelischen Gemeinde beteiligen sich mehrere Schulen. Sieger werden Schüler des Gymnasiums, die eine Reportage gedreht haben.
"Wir unterbrechen die Tagesschau für eine Sondersendung", flimmert über den Bildschirm - und Vikar Bastian Frank erscheint als Reporter. Er stimmt die Zuschauer auf das Thema "Der Brunnen im Pfarrhof" ein, Liveaufnahmen und Computeranimationen unterstreichen seine Ausführungen. Stadtarchivarin Edith Kalbskopf erläutert fachgerecht verschiedene Einblendungen. Was sich wie eine waschechte TV-Reportage anhört, ist in Wirklichkeit eine professionelle, wochenlange Arbeit des Wahlkurses "Politik und Zeitgeschichte" des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) unter Leitung von Sebastian Macht. Der Auslöser für die Erstellung des 20-minütigen Filmdokumentes war eine Ausschreibung der evangelischen Pfarrgemeinde unter Federführung von Pfarrer Christoph Schmidt. "Ich lobte einen Wettbewerb aus, der den Brunnen im Pfarrhof zum Thema hat", sagt der Pfarrer.
Etliche Schulen - sogar in Tschechien und in der französischen Partnerstadt La Mure - wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen, einige Arbeiten wurden eingereicht. "Aber das Werk des Gymnasiums war unter allen Teilnehmern mit Abstand das beste", lobte Schmidt.
Die Schüler Nina Sandner, Johannes Rösch und Florian Zeitner waren federführend bei der Erstellung der DVD mit dabei und besetzten darin auch verschiedene Rollen.
Der ganze Film zeigt die Geschichte des markanten Brunnens mit seinem Kriegerdenkmal auf, erläutert die Historie und erklärt die Bedeutung der Inschrift auf dem Sockel.
Die vielen Stunden hinter und vor der Kamera oder am Computer haben aber den Schülern nicht nur Spaß gemacht, sondern sich für sie auch noch in barer Münze ausgezahlt: Christoph Schmidt überreichte dem Schulteam kürzlich den ersten Preis in Höhe von 500 Euro.
Alle Beteiligten waren sich auch darin einig, dass der Film keinesfalls in einem Archiv versauern darf. Daher kann er gerne zu Schulungs- oder Informationszwecken ausgeliehen werden, Rückfragen dazu sind an Pfarrer Christoph Schmidt (evangelische Kirchengemeinde) oder Sebastian Macht (Otto-Hahn-Gymnasium) zu richten. Michael Meier
FRANKENPOST 24.03.2011

 

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