Einen Scheck über 2000 Euro, die höchste Spende der letzten Jahre an die Lebenshilfeschule, überreichten Schülerinnen und Schüler des OHG zusammen mit Oberstudiendirektorin Gertraud Nickl an Rektor Manfred Rasp. Foto: H.S.
Das Projekt Sporthilfe mit zwei Galaabenden im Oktober brachte eine ordentliche Einnahme. Den Reinerlös spenden die Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums an die Schüler der Marktredwitzer Lebenshilfe.
Wenn Schüler gemeinsam Sport betreiben, der ihnen Spaß macht, und auch noch eine satte Spende für Schüler der Lebenshilfe herauskommt, dann ist das eine rundum gelungene Sache. So geschehen bei den beiden "Sportlight"-Sport-Galaabenden, einem "Event-Projekt", zu dem das OHG im Rahmen eines Projektes Sporthilfe die Öffentlichkeit im Oktober in die Dreifachturnhalle eingeladen hatte. Die Öffentlichkeit kam in Scharen: Rund 800 zahlende Gäste wurden an beiden Abenden registriert.
Aber nicht nur aus dem Eintritt für die Sportgala, bei der auch die Hipp-Hopp-Gruppe der Lebenshilfe mitwirkte, brachte Bares in die Kasse, sondern auch der Verkauf von Getränken und kleinen Speisen. Als die Initiatoren zusammenzählten, hatten sie 2000 Euro übrig. Und diese, beschlossen die Schülerinnen und Schüler, sollen an die Marktredwitzer Lebenshilfeschule gehen.
Am Dienstagmittag wurde ein Scheck über 2000 Euro an den Schulleiter der Lebenshilfeschule, Manfred Rasp, überreicht. Musikalisch umrahmt wurde die Scheckübbergabe in der Schule von der Schulband. Der Schulleiter der Lebenshilfe bedankte sich für die "tolle Idee" zu der Sportgala und für die Spende. Für das Geld habe man sehr wohl Verwendung, freute sich der Rektor. Ein Teil davon soll für den Kauf von Geräten für nicht sprechende behinderte Kinder, für spezielle Computerprogramme, weitere Hilfsmittel für schwerbehinderte Kinder und für Freizeitmaßnahmen verwendet werden. Die Schülerspende sei die höchste an die Schule seit vielen Jahren - ein echtes "Christkindl" für die Schule.
Oberstudiendirektorin Gertraud Nickl bedankte sich bei allen Mitwirkenden der Sportgala, aber auch bei den Verantwortlichen für den Beschluss, das Geld der Lebenshilfe zu geben. Bewusst habe man sich entschieden, das Geld in der Region zu lassen und hier Gutes zu tun, sagte sie und erinnerte an weitere Aktivitäten des OHG wie das Leseprojekt für die Kindergärten. Herbert Scharf
FRANKENPOST 23.12.2010