Besonders stark frequentiert war der musische Bereich des Otto-Hahn-Gymnasiums. Hier üben die Mädchen das Spiel auf der Geige. Foto:Rasp
Das Gymnasium lädt zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Die Schule macht den Kindern das Lernen schmackhaft.
Mit Sang und Klang wurde am Wochenende im Otto-Hahn-Gymnasium unter Teilnahme von Schulorchester und Unterstufen-Chor der „Tag der offenen Tür“ begonnen. Deren erstes Musikstück hatte den Titel „Singen macht Spaß“. „Eigentlich sollte das Stück ,Schule macht Spaß’ heißen, meinte stellvertretender Schulleiter Norbert Leeb bei der Begrüßung der zahlreichen Schüler und Eltern. Bei einem Blick hinter die Kulissen wolle das Gymnasium demonstrieren, „dass die Schule keine herz- und seelenlose Paukeranstalt ist, sondern für die
Schüler in diesem wichtigen Lebensabschnitt ein soziales Miteinander gewährleistet“.
Eine verzweigte und vertiefte Allgemeinbildung solle die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Hier habe man es zu Tun mit Lehrern, die mit Leib und Seele, Leidenschaft und Engagement das erforderliche Wissen vermittelten. Das Gymnasium bezeichnete Norbert Leeb als eine freiwillige Schulform, in der es kein Muss gebe, sondern man „dürfe“ und „könne“, wenn ein entsprechender Leistungswille und eine Begabung vorhanden seien.
Als Ziel des Tags der offenen Tür bezeichnete Leeb die Vermittlung des vielfältigen Angebots der Schule. Es gebe ein großes Potenzial mit entsprechendem Reichtum an Möglichkeiten. Der Tag solle auch Hilfe für eine Entscheidungsfindung sein. Man habe die Möglichkeit, Gelegenheiten wahrzunehmen, sich umzuschauen und einfach zu hinterfragen, was einem am Herzen liege. Nach einem weiteren Stück von Schulorchester und Unterstufen-Chor lud Norbert Leeb die Gäste zu Rundgängen mit Besichtigung der Unterrichtsräume ein. Es konnten Klassenräume, Musik- und Zeichensaal, Physik-, Chemie- und Biologie-Räume sowie die Bibliothek und die Computerräume besichtigt werden. Günther Rasp
FRANKENPOST 11.04.2011