Vortrag: Otto Hahn, Lise Meitner, Werner Heisenberg – Der Nationalsozialismus und die Atombombe

10. Oktober 2019, 19:00 Uhr

Die wissenschaftlichen Leistungen Otto Hahns und seiner Mitarbeiter stellt Studiendirektor Siegfried Bleier im Rahmen des Festprogramms zum 100-jährigen Jubiläum der gleichnamigen Schule in den Mittelpunkt eines Vortrags. Kurz vor Weihnachten 1938 schlossen Professor Otto Hahn und sein Assistent Fritz Strassmann am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin eine ungewöhnliche Versuchsreihe ab. Sie hatten durch Beschuss von Uran mit Neutronen Radium erzeugen wollen, doch anstatt ein paar Teilchen aus dem Uran herauszuschlagen, hatten sie die Uranatome in zwei Teile gespalten. Die aus Deutschland geflohene ehemalige Mitarbeiterin Lise Meitner fand mit ihrem Neffen, dem Physiker Otto Frisch, die richtige Deutung dafür. Im Januar 1945 erklärte Rüstungsminister Albert Speer Hitler in einem Vier-Augen-Gespräch: „Ein Atomexplosivstoff, so groß wie eine Streichholzschachtel, ist imstande, ganz New York zu zerstören.“

Der spannende Vortrag unter der Überschrift „Otto Hahn, Lise Meitner und Werner Heisenberg – das dritte Reich und die Atombombe“ findet am Donnerstag, dem 10. Oktober 2019, um 19.00 Uhr im Chorsaal des OHGs Marktredwitz statt. Bitte melden Sie sich unter 09231/96240 an. Der Vortrag ist kostenlos.