Notbetreuung in den Pfingstferien

Liebe Eltern,
falls Sie eine Notfallbetreuung für Ihre Kinder in der 5ten oder 6ten Klasse benötigen, melden Sie sich bitte bis spätestens Montag, 25.05. 13.00 Uhr bei uns, sodass wir noch eine Feriennotfallbetreuung planen und einrichten könne. Beachten Sie bitte u.a. Schreiben aus dem Kultusministerium.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Stefan Niedermeier, Schulleiter

page1image12428224

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 80327 München

An alle Gymnasien in Bayern

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG); Notbetreuung in den Pfingstferien

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

dass in diesen Wochen und Monaten in allen Bereichen unserer Gesellschaft eine Ausnahmesituation herrscht und deshalb gegenseitige Solidarität und Unterstützung mehr denn je erforderlich sind, hatte in der Vergangenheit und hat auch weiterhin Auswirkungen auf die Schule und die Anforderungen, vor die auch Sie und Ihre Kollegien immer wieder gestellt sind. Deshalb kann man den Dank und die Anerkennung für das, was hier vor Ort geleistet wird, nicht oft genug wiederholen.

Im folgenden Schreiben komme ich mit einem weiteren Anliegen auf Sie zu, bei dem ich Sie und Ihre Kollegien um Unterstützung bitte.

Eltern und Erziehungsberechtigte in systemrelevanten Berufen sind auch weiterhin in den Ferien auf die Notbetreuung angewiesen, ebenso vom Jugendamt wegen Kindswohlgefährdung zugewiesene Schülerinnen und Schüler.

Zudem haben in den vergangenen Wochen viele Betriebe für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Urlaub angeordnet mit der Folge, dass in einer ganzen Reihe von Fällen für das Jahr 2020 kein Urlaubsanspruch mehr besteht.

Der Bayerische Ministerrat hat daher mit Blick auf abgelaufene Urlaubszeiten bei Eltern eine Ausweitung der Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 in den Pfingstferien beschlossen. Damit stellt sich für die Gymnasien nun die Aufgabe, an den acht Werktagen der Pfingstferien für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6, die eine Notbetreuung benötigen und darauf einen Anspruch haben, an der Schule eine Notbetreuung von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr zu organisieren. Wie schon in den Osterferien soll die Betreuung durch Lehrkräfte erfolgen.

Eine Verpflegung durch die Schule (Pausenverkauf oder Mensa) für die betreuten Schülerinnen und Schüler ist grundsätzlich nicht vorgesehen, so dass die Erziehungsberechtigten selbst für die Verpflegung Sorge tragen müssen. Wenn in Einzelfällen Schulen eine Verpflegung anbieten können, ist dies selbstverständlich möglich.

Um den Schulen einen entsprechenden Vorlauf für die Planung zu ermöglichen, müssen die Erziehungsberechtigten die Anmeldung ihrer Kinder der Schule spä- testens eine Woche vor den Pfingstferien übermitteln. Ein entsprechendes Form- blatt wird in Kürze auf der Homepage des Staatsministeriums eingestellt.

Abschließend bitte ich um Verständnis für diese zusätzliche, aber notwendige Belastung, die diese Maßnahme für die Schulen bedeutet. Gleichzeitig danke ich nochmals für die Solidarität und das gesamtgesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein, das Sie und Ihre Kollegien auch durch die Umsetzung dieser Aufgabe zeigen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Präbst Ministerialdirigent